Verkehrplanung und Beratung

Stadtbusse

Steigern Sie die Attraktivität des ÖPNV in Ihrer Stadt

Auch in Klein- und Mittelstädten können Stadtbussysteme helfen, die ÖPNV-Erschließung zu verbessern. Sie ergänzen den Regionalverkehr und dienen der Feinerschließung. Durch einen Taktfahrplan und gute Umsteigemöglichkeiten zu anderen Linien, helfen Stadtbussysteme neue Fahrgäste für den Nahverkehr zu gewinnen. Die IGDB hat langjährige Erfahrung mit der Planung und Einführung von Stadtbussystemen.       

Von der IGDB geplante Stadtbussysteme haben ihre Bewährungsprobe bestanden 

Die IGDB hat die Einführung von Stadtbussystemen von der Planung, über die Ausschreibung bis zum Marketing in folgenden Städten begleitet: 

Dietzenbach 

Zeitgleich mit dem S-Bahnanschluss führte im Dezember 2003 Dietzenbach, die Kreisstadt des Landkreises Offenbach, ein Stadtbussystem mit 2 Stadtbuslinien ein. Die Linien fungieren als Zu- und Abbringer von den S-Bahnhöfen Dietzenbach Steinberg, Mitte und Dietzenbach Bahnhof. An der S-Bahnstation Dietzenbach Mitte entstand ein moderner Busbahnhof, an dem Umsteigemöglichkeiten von den Stadtbussen in die Regionalbusse bestehen. 

Gelnhausen 

Bereits seit 1994 gibt es den Stadtbus Gelnhausen. Nachdem die erste Linie in der Kernstadt gut angenommen wurde, wurde das Netz nach und nach auch auf die Stadtteile ausgedehnt. Heute verbinden in Gelnhausen zwei Linien die Stadtteile Meerholz, Hailer und Roth sowie Höchst und Haitz mit der Kernstadt und den Regionalbahnhalten. Aufgrund der hügeligen Topographie und der teilweise engen Straßen werden schmale Midibusse eingesetzt. 

Grünberg 

Seit 1997 fährt in Grünberg im Landkreis Gießen der „Kleene Grimmicher" - ein Stadtbussystem mit zwei Stadtbuslinien. Obwohl es sich um das „bundesweit kleinste Stadtbussystem Deutschlands“ handelt, verzeichnet das Stadtbussystem einen wachsenden Zuspruch.  Zwischen 2002 und 2006 stiegen die Fahrgastzahlen bei gleichem Angebot von 11.000 (Januar 2002) auf im Monatsdurchschnitt rund 18.000 Fahrgäste. 

Kronberg (Ts.) 

Die Stadt Kronberg, Luftkurort am südlichen Taunushang, führte am 8. Juli 2001 ein Stadtbussystem mit drei Linien ein. Die Linien sind sternförmig auf den Bahnhof Kronberg ausgerichtet, von dem S-Bahnen nach Eschborn und Frankfurt - den Hauptarbeitsorten der Kronberger Bevölkerung - fahren. Die Linien 71 und 73 verkehren Montag - Freitag und am Samstagvormittag im Halbstundentakt, die Linie 72 im Stundentakt. In den ersten Betriebsjahren setzte man in Kronberg Midibusse des Typs Mercedes Cito ein. Seit Dezember 2006 setzt das beauftragte Busunternehmen MAN Midibusse ein. Von Anfang an legte man in Kronberg einen besonderen Wert auf das Marketing. So wird zum Fahrplanwechsel  jedes Jahr ein Fahrplanheft mit heraustrennbaren Fahrplankarten an die Bevölkerung verteilt. 

Mühlheim am Main 

Ein Jahr nach der Anbindung der Stadt Mühlheim am Main an das S-Bahnnetz wurde am 1. September 1996 die innerörtliche Erschließung durch ein Stadtbusverkehr verbessert. Seitdem verbindet der Stadtbus die Stadtteile Dietesheim, Lämmerspiel und Mühlheim mit den beiden S-Bahnstationen. Heute nutzen täglich mehr als 1000 Fahrgäste das Angebot von Stadtbus und Anruf-Sammeltaxi. Die Akzeptanz bei den Fahrgästen machte sich in einer Steigerung des Kostendeckungsgrad von anfänglich rund 30% auf heute fast 60% bemerkbar. 

Rodgau 

Die Stadtteile von Rodgau liegen aufgereiht an einer Eisenbahnstrecke, die im Dezember 2003 an das S-Bahnnetz Rhein/Main angeschlossen wurde. Um die Zubringerfunktion zur S-Bahn zu verbessern und dem dichten S-Bahntakt zu entsprechen, wurde das Bussystem im Kreis Offenbach grundlegend umstrukturiert. Dabei wurde eine bisher bestehende Ortsbuslinie durch ein attraktives Stadtbusnetz mit 4 Stadtbuslinien ersetzt. Abends und am Wochenende, wenn der Stadtbus nicht mehr fährt, bieten Anruf-Sammeltaxis den Fahrgästen eine Verbindung bis zur letzten S-Bahn. 

Alle Systeme können inzwischen auf viele Jahre Betriebserfahrung und wachsende Fahrgastzahlen zurückblicken.